a4angle-leftangle-rightarrow-rightcalculatoracqua_potabileacqua_sanitariaaltre_applicazioniantincendioaria_compressagasindustrialeraffreddamentorefrigerazione_industrialeriscaldamentosanitariesolarecartcert-cncert-dvgwcheckchecklistclosecloud-downloaddimensiondownloadgiallogrigionerorossosecurfraboverdeemailfacebookfacilityflickrfrabo-markergas-pn5gearsgoogle-plush2oinfoinstagramlevelslinkedinlogo-frabo-bannerlogo-frabo-mainlogo-frabo-main_bkplogo-frabologo-frabo_bkpmarkeracciaio_carbonioacciaio_inossidabilebronzoottonerametecnopolimeromedia-playmoleculenavoemPDF iconPDFPDFpipeplusquestion-markraccordo-blackraccordoresize-smallscatolasending-envelopeshare-emailshare-facebookshare-google-plusshare-pinterestshare-twittersharetwitterunico-esclusivouservwindowworkup-stampwrenchyoutube

Gemischte Installationen: Wie sich verschiedene Materialien in derselben Installation verbinden lassen

Installazione mista raccordi

Bei der Planung einer Installation ist die Auswahl hochwertiger Materialien wichtig, aber das ist längst nicht alles. Verschiedenartige Materialien miteinander zu kombinieren (z. B. Fittings aus Kohlenstoffstahl und Edelstahlrohre) kann Risiken bergen und die Lebensdauer der Anlage selbst beeinträchtigen. Warum? Erfahren wir mehr über die sogenannten gemischten Installationen.

Man spricht von einer gemischten Installation, wenn bei der Umsetzung der Anlage verschiedene Materialien miteinander in Verbindung gebracht werden.

Dabei können verschiedene Materialien verwendet werden:

Acciaio inox

Legierter Stahl (Edelstahl)

Acciaio al carbonio

Nicht legierter Stahl (Kohlenstoffstahl)

Rame

Kupfer

Ottone

Kupferlegierungen (Bronze und Messing)

Die Verbindung zweier der aufgelisteten Materialien ist nicht immer unbedingt die richtige Wahl, denn der Kontakt kann zu galvanischen (elektrochemischen) Korrosionsphänomenen führen.

Die galvanische Korrosion entsteht, wenn sich zwei Materialien mit unterschiedlichem Elektrodenpotential berühren. Jeder Materialart kann ein Elektrodenpotentialwert in Abhängigkeit der Korrosion zugeordnet werden (dieser Wert wird unter Standardbedingungen und gegen eine Referenzelektrode gemessen). Das unten aufgeführte Diagramm ordnet die Materialien ungefähr vom „edelsten“ (rechts) zum „am wenigsten edlen“ (links) in Abhängigkeit des Elektrodenpotentials.

Elektrodenpotential (gegen eine Referenzelektrode gemessen)

Elektrodenpotential (gegen eine Referenzelektrode gemessen)

 

Je näher außerdem die beiden Materialien sind (d. h. wenn sich kein Material mit einem anderen Elektrodenpotential dazwischen befindet), desto schneller entwickelt sich die Korrosion.

Korrosionsphänomene könnten außerdem die Eignung für den Einsatz in Kontakt mit Trinkwasser beeinträchtigen. Ein weiteres Risiko bei der Verbindung von Materialien mit unterschiedlichen Elektrodenpotentialen, ist das Beeinträchtigen der mechanischen Festigkeit, d. h., dass die Beanspruchbarkeit durch Belastungen der beiden Materialien verändert wird.

Daher ist es sehr wichtig, dass sowohl die Auswahl der Materialien, die in der Installation verwendet werden sollen, als auch die Verbindung von Materialien mit geeignetem Elektrodenpotential, stets mit Vorsicht ausgewählt werden.

Die unten aufgeführte Tabelle fasst unterschiedliche typische Installationsbedingungen zusammen, die zu einem elektrochemischen Kontakt zwischen den verschiedenen Metallen führen können. Ein rotes Kästchen bedeutet, dass vom direkten Kontakt stark abgeraten wird. Bei einem orangefarbenen Kästchen hingegen, kann der direkte Kontakt unter Einhaltung der genannten Bedingungen in Erwägung gezogen werden. Ein grünes Kästchen bedeutet, dass vom direkten Kontakt zulässig wird.

Gemischte Installationen: Wie sich verschiedene Materialien in derselben Installation verbinden lassen

Kontaktieren Sie uns

auf Punkt A) der Information
Achtung, es ist notwendig, die Zustimmung auszudrücken, um fortzufahren
Sie müssen eine Auswahl treffen, um fortzufahren
auf Punkt B) der Information
Sie müssen eine Auswahl treffen, um fortzufahren